Entwicklungszusammenarbeit
Technologiebezogene Fortbildung von Experten aus Schwellen- und Entwicklungsländern in Zusammenarbeit mit der bayerischen Wirtschaft
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie fördert die Fortbildung von Fach- und Führungskräften sowie von Nachwuchsführungskräften aus Entwicklungs- und Schwellenländern in enger Zusammenarbeit mit der bayerischen Wirtschaft mit jährlich etwa 15 Seminaren von 1 Woche bis zu 3 Monaten.
Inhaltliche Schwerpunkte sind vor allem Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Umweltschutztechnologien (Trinkwasser, Abwasser, Abfall) sowie moderne Managementverfahren zum Aufbau einer leistungsfähigen Wirtschaft in den Entwicklungsländern.
Die Experten kommen aus der VR China, Indien, Brasilien, Mexiko sowie aus einer Reihe afrikanischer Länder (Südafrika, Angola, Äthiopien, Gambia, Ghana, Mosambik, Nigeria).
Bayerische Unternehmen engagieren sich freiwillig, präsentieren sich und bieten die Besichtigung von Firmen, Anlagen, Produktions- und Prozessabläufen sowie Praktika an. Vorteile für die bayerischen Unternehmen sind die dadurch ermöglichten vertieften Kontakte zu Fach- und Führungskräften in diesen Ländern.
Durchführungsorganisationen für das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie sind die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (Regionales Zentrum Feldafing) und die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH, Hof.
Der EZ Scout

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat sich zum Ziel gesetzt, die Aktivitäten der Wirtschaft, der Außenwirtschaftsförderung und der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) noch besser zu verzahnen. Durch die von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel initiierte Entsendung von EZ-Scouts als Berater der EZ in die deutsche Wirtschaft wird seit Januar 2012 auch das Außenwirtschaftszentrum Bayern unterstützt.
Der EZ-Scout gibt einen Überblick zu Förderinstrumenten und Kooperationsangeboten des Bundesentwicklungsministeriums, vermittelt Kontakte zu Ansprechpartnern der Entwicklungszusammenarbeit im Inland und in Entwicklungs- und Schwellenländern. Almut Dörre führt bayerische Unternehmen durch den "EZ-Dschungel" und steht ihnen als "Türöffner" zur Seite. Sie freut sich, ihre bisherigen Erfahrungen aus diesem Bereich in die neue Tätigkeit einzubringen.


