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Energiespar-Spots

Mit den Clevermeiers Energie sparen

Energiesparen umfasst die Vermeidung von unnötigem Energieverbrauch. Dazu gehört z.B. das Vermeiden von Stand-by-Verlusten. Zu energiesparendem Verhalten gehört aber auch der sparsame Umgang mit Energie, wie z.B. die Vermeidung zu hoher Raumtemperaturen oder dem Heizen und Beleuchten nicht genutzter Räume.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

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Über 75 Prozent des gesamten Personenverkehrs entfallen in Deutschland auf den motorisierten Individualverkehr. Beim Berufsverkehr liegt dessen Anteil sogar bei 82 Prozent. Dabei benötigt ein Pkw pro Person und Kilometer zwei- bis fünfmal so viel Energie wie die öffentlichen Verkehrsmittel - ganz abgesehen vom Fahrrad. Hier wird deutlich, welche enormen Effizienzpotenziale der Personenverkehr noch birgt. Daneben sprechen aber auch andere Gründe für eine stärkere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel: Die geringere Lärmbelastung, die höhere Verkehrssicherheit und die geringeren Kosten im Vergleich zum Auto.

Stand-by ausschalten

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Die Privathaushalte in Deutschland verbrauchen durch Stand-by-Verluste so viel, wie rund neun Millionen Menschen in ihren Haushalten insgesamt an Strom verbrauchen.

Das sind mindestens 14 Mrd. Kilowattstunden oder fast drei Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland.

Auf den Stromverbrauch der Privathaushalte bezogen machen Stand-by-Verluste mindestens 11 Prozent des Stromverbrauchs aus - mit steigender Tendenz. Hierfür zahlen die Privathaushalte zusammen rund 2,3 Mrd. Euro im Jahr.

Um die für die Stand-by-Verluste erforderliche Energie bereitzustellen, müssen zwei Großkraftwerke mit jeweils rund 1.000 MW Leistung rund um die Uhr arbeiten. Durch ihren Betrieb werden rechnerisch 10 Mio. Tonnen Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Das entspricht rund einem Prozent des gesamten Kohlendioxidausstoßes Deutschlands.

Stromfresser ersetzen

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Für die tatsächlichen Kosten, die ein Gerät verursacht ist nicht allein die Leistungsaufnahme entscheidend, sondern auch, wie häufig und lange das Gerät betrieben wird: Ein 1000-Watt-Fön, der täglich 5 Minuten gebraucht wird, trägt ca. 30 kWh zur Jahresstromrechnung bei; ein Elektrowecker mit 10 Watt, der ständig läuft, verursacht ca. 88 kWh.

Oft ist es wirtschaftlich, beim Kauf eines besonders energiesparenden Gerätes erst mal einen Aufpreis zu akzeptieren und dafür auf Dauer vom niedrigeren Stromverbrauch zu profitieren. Für große Haushaltsgeräte besteht eine Kennzeichnungspflicht über ihre Energieeffizienz (Kategorien A++ bis G).

Viele Geräte erfüllen mittlerweile die Kategorie-A-Bedingungen. Es lohnt sich, mittels der jährlich aktualisierten Liste besonders sparsame Haushaltsgeräte, sich eines der besten unter vielen guten Geräten auszuwählen.

Kühlschrank auf 7° C stellen

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Die optimale Temperatur im Kühlschrank beträgt 7° C, im Gefrierschrank -18° C. Am besten überprüfen Sie die Temperatur mit Hilfe eines Thermometers.

Den nutzungsbedingten Stromverbrauch kann man gering halten, indem man die Tür möglichst selten öffnet und Speisen erst nach dem Abkühlen in das Gerät hineinstellt. Dadurch gelangt auch weniger feuchtwarme Raumluft bzw. Wasserdampf in das Gerät, so dass seltener abgetaut werden muss.

Kühlgeräte nicht neben Herd, Heizung oder in die Sonne stellen, sonst müssen sie zusätzlich gegen diese Wärmequellen anarbeiten. Wussten Sie, das sich das Aufstellen von Kühl- und Gefriergeräten in kühler Umgebung Strom spart? Die Absenkung der Raumtemperatur um 1° C spart ungefähr 3% Strom bei Gefriergeräten und sogar 6% bei Kühlgeräten.

Trommel vollladen

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Rund 7 % des Stroms im Haushalt werden für das Wäschewaschen verbraucht.

Die Mengenautomatik neuer Waschmaschinen passt zwar den Wasser- und Stromverbrauch der Wäschemenge an, trotzdem wäscht eine optimal gefüllte Maschine immer noch am günstigsten: Zwei Sparprogramme verbrauchen typischerweise 50 Prozent mehr Strom als eine voll gefüllte Normalwäsche. Durch eine optimale Befüllung der Waschmaschine können ganze Waschgänge eingespart werden.

Der Anschluss von Spül- und Waschmaschinen an das zentrale Warmwassersystem ist eine weitere Sparmöglichkeit. Dies geht aber nur mit Geräten, die dafür ausgelegt sind.

Etwa 20 Prozent der deutschen Haushalte erzeugen Warmwasser mit Durchlauferhitzern. Am effizientesten ist es, die Temperatur des Durchlauferhitzers so einzustellen, dass das warme Wasser direkt genutzt werden kann, ohne kaltes hinzu zu mischen. Beim Mischen geht viel Wasser und Energie verloren.

Stoßlüften statt Dauerkippen

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Richtig lüften zur kalten Jahreszeit bedeutet, vier Mal am Tag die Fenster für wenige Minuten weit zu öffnen. So vermeiden Sie, dass durch Kippstellung der Fenster dauergelüftet wird und auf diesem Wege im Winter die Warmluft verloren geht. Weiterhin ist es ratsam, Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen zu halten und nach Möglichkeit beim Lüften das Heizkörperventil zu schließen.

Durch das Lüften wird die feuchte Innenluft eines Raumes ausgetauscht, sodass sich kein Tauwasser als Basis für Schimmel mehr bildet. Zudem verhindern Sie, dass die Luftfeuchtigkeit an kalten Wänden und Fenstern kondensiert. Wenn Sie Probleme mit Luftfeuchtigkeit haben, sollten Sie außerdem weniger Zimmerpflanzen aufstellen und Ihre Wäsche nicht in der Wohnung trocknen. Stellen Sie sicher, dass Möbel und Vorhänge einen ausreichenden Abstand zur Wand haben, da sonst die Zirkulation der Raumluft behindert wird.

Die Effektivität des Lüftens ist unter anderem vom Wetter abhängig. Nur bei einem Temperaturunterschied zwischen innen und außen - oder wenn es windig ist -, findet ein Luftaustausch statt. So kann etwa im Frühjahr - bei Windstille und Außentemperaturen von etwa 20°C - das freie Lüften fast wirkungslos sein.

21° C im Wohnzimmer

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Ein Grad weniger Raumtemperatur bedeutet, seinen Heizenergieverbrauch um sechs Prozent zu reduzieren. Im Winter wärmen Sie effizient, indem Sie in ihren Räumen stark variierende Temperaturen vermeiden. Demnach sind Wohn- und Esszimmer mit 21 °C wohl temperiert, das Badezimmer sollte mit 24 °C der wärmste Raum sein. Achten Sie darauf, dass selten benutzte und deshalb wenig beheizte Zimmer nicht durch die Wärme anderer Räume mit beheizt werden.

Fenster und Türen abdichten

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Fenster und Türen müssen hohen Anforderungen gerecht werden: Im Winter sollen sie die Kälte nicht ins Gebäude lassen und die Wärme möglichst nicht hinaus. Im Sommer sollen sie einen hochwertigen Schutz gegen eindringende Hitze bilden. Das ganze Jahr über sollen sie außerdem Lärm, Feuchtigkeit und Wind abwehren.

Fenster und Türen haben somit einen großen Einfluss auf den Heizenergieverbrauch eines Gebäudes. Dabei kommt es beim Fenster nicht nur auf die Art des Glases an, auch Fensterrahmen und Dichtungen erweisen sich manchmal als Schwachstellen. Einfach verglaste oder undichte Fenster verschwenden nicht nur wertvolle Heizenergie, sie verursachen auch ein unangenehmes Raumklima im Zimmer.

Wasser sparen

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Warmwasser ist nach der Raumwärme der größte Energie- verbrauchsposten in privaten Haushalten. Insgesamt 81 Mrd. kWh Energie wurden 2007 in deutschen Haushalten zur Warmwassererzeugung genutzt. Für jeden einzelnen Haushalt liegt hier ein hohes Einsparpotenzial.

Dass eine Dusche wesentlich weniger Energie verbraucht als ein Vollbad, ist schon weithin bekannt. Der Verbrauchsunterschied ist enorm: Baden verbraucht drei- bis viermal mehr Wasser und Energie als Duschen.

Bei zentraler Warmwassererzeugung mit einer Gas- oder Ölheizung sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden. 60° C reichen in der Regel aus, um das Wasser ausreichend aufzuwärmen und Keime abzutöten. Während des Urlaubs sollte man den Speicher insgesamt abstellen.

Der Warmwasserspeicher sollte auch genau an die Bedürfnisse angepasst sein. Ist er zu groß, bedeutet dies unnötig erzeugte Wärme. Ein weiterer großer Wärmeverlust kann bei Leitungen auftreten, wenn diese nicht oder nur schlecht isoliert sind. Warmwasser sparen, bedeutet Energie zu sparen. Dazu gibt es Armaturen und Aufsätze, die den Wasserverbrauch verringern. Duschunterbrecher und Durchflussbegrenzer sind praktische Hilfsmittel.

Sparduschköpfe und Perlstrahler bzw. Strahlregler werden anstatt des Siebes auf die Armatur geschraubt. Sie mischen dem Wasser Luft bei. Auf diese Weise fühlt sich der Wasserstrahl voll an, obwohl gegenüber herkömmlichen Armaturen nur die Hälfte des Wassers benötigt wird.

Einhebelmischer und Thermostatarmaturen erlauben es, die Wassertemperatur genau einzustellen und sparen damit das Wasser ein, das zur Mischung des kalten und warmen Wassers benötigt wird.

Nachtabsenkung der Temperatur

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Unter einer Nachtabsenkung versteht man die automatische Senkung der Vorlauftemperatur einer Heizungsanlage zu vorab eingestellten Zeiten. Dadurch sollen Heizkosten eingespart werden.

Je nach Dauer und Umfang der Temperaturabsenkung, nach Gebäudeart (Wärmedämmung und Speicherfähigkeit der Wände) ist ohne Komfortverzicht eine Heizenergieeinsparung zwischen fünf und über zehn Prozent gegenüber kontinuierlichem Heizen möglich. Die Nachtabsenkung spart Energie ein, auch wenn die benötigte Aufheizenergie am Morgen berücksichtigt wird.

Eine automatische Abschaltung der Heizung während der Nacht spart noch mehr Energie als die Absenkung der Temperaturen. Gebäude, die nach der aktuellen Wärmeschutzverordnung oder besser gedämmt sind, speicherintensive Heizungen Fußbodenheizungenoder Wand- und Deckenbauteile sorgen für ein langsames Absinken der Temperaturen.

Bei der Nachtabsenkung empfiehlt sich eine Reduzierung der Vorlauftemperatur von 5 bis 8 °C. Der Zeitpunkt für die morgendliche Aufheizung ist so zu wählen, dass die Räume rechtzeitig wieder angenehm warm sind.

Moderne, Mikroprozessor gesteuerte Regelungen berechnen den optimalen Heizbeginn selbstständig. Hier muss nur die Zeit einprogrammiert werden, zu der die normale Raumtemperatur erreicht sein soll und nicht der Beginn der Aufheizzeit. Dies ist die optimale Lösung hinsichtlich Effizienz, Komfort und ökologischer Aspekte.



Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de//energie-und-rohstoffe/energieeinsparung/energiespar-spots/ (06. 02. 2012)