Historie
Gebäude und Geschichte

Das eindrucksvolle Gebäude des heutigen Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie wurde in den Jahren 1936 bis 1938 erbaut. Bis zum Kriegsende 1945 wurde es von verschiedenen Kommandostellen der damaligen Luftwaffe genutzt.
Das dreigeschossige Gebäude erstreckt sich in einer Länge von 250 m von der Wagmüllerstraße bis zur Oettingenstraße und wird im Osten durch einen fünfstöckigen, im Westen durch einen vierstöckigen Kopfbau abgeschlossen.
Ab Mai 1945 wurde das "Ministerium für Wirtschaft" darin untergebracht und erhielt ab 1. Oktober 1952 durch die Verschmelzung mit dem Verkehrsministerium den Namen "Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr". Durch neue politische Schwerpunktsetzungen in den Jahren 1994 und 2003 wurde der Name um die Zuständigkeiten für "Technologie" und "Infrastruktur" erweitert und führt seit dem 14. Oktober 2003 nunmehr seine heutige Bezeichnung "Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie".
Staatsminister seit 1945
Verleihung des Heinrich-von-Leveling-Preises der Landeshistoriker der bayerischen Universitäten in Zusammenarbeit mit der Forschungsstiftung Bayerische Geschichte am 14. Juni 2010
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie hat seine Anfänge in der Weimarer Republik. Gegründet im Jahr 1919 sollte es ein Instrument zur Krisenbewältigung, zur Förderung der bayerischen Wirtschaft und der Entwicklung des Landes werden. In seiner umfangreichen Forschungsarbeit, "Das bayerische Staatsministerium für Handel, Industrie und Gewerbe. Organisation, Personal und Mittelstandspolitik des Wirtschaftsressorts 1919-1933", hat Dr. Michael Unger die Anfänge des Ministeriums erschlossen. Die Landeshistoriker der bayerischen Universitäten, vertreten in der Forschungsstiftung Bayerische Geschichte, zeichneten ihn für diese Arbeit mit dem Heinrich-von-Leveling-Preis für herausragende Forschungen zur bayerischen Geschichte aus.
Herr Dr. Michael Unger ist Archivrat bei der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns.
Er hat in der Zeitschrift Akademie Aktuell 4/2009 einen Beitrag zur Geschichte des Ministeriums veröffentlicht.
Die Studie von Herrn Dr. Unger zum bayerischen Handelsministerium wurde 2007 als Dissertation an der LMU München angenommen.
Weitere Veröffentlichungen über das Ministerium sind im "Historischen Lexikon Bayerns" einem Online-Angebot der Bayerischen Staatsbibliothek veröffentlicht.



