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Pressearchiv

04. April 2008
Technologiepolitik / Ländlicher Raum

Staatssekretärausschuss 'Ländlicher Raum' tagt in Ried-Baindlkirch / Wirtschaftspolitische Schwerpunkte Technologieförderung und Clusterpolitik

Sackmann: "Spitzentechnologie findet im ländlichen Raum statt"

MÜNCHEN / RIED Die Staatsregierung setzt sich auch bei Technologieförderung und Clusterpolitik besonders für den ländlichen Raum ein. Bei seiner heutigen Tagung in Ried-Baindlkirch hat sich der Staatssekretärausschuss 'Ländlicher Raum in Bayern' unter Leitung von Wirtschaftsstaatssekretär Markus Sackmann besonders mit High-Tech außerhalb der Ballungsräume befasst. "Technologie ist im ländlichen Raum fest verankert. Zwischen 46 und 74 % der Förderempfänger der bayerischen Technologieförderprogramme haben ihren Sitz außerhalb der Ballungsräume. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung findet Forschung und Entwicklung nicht nur in den Metropolen statt. Das zeigt die starke Präsenz von Technologiefirmen, aber auch Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen im ländlichen Raum", betonte Sackmann.

Eine Schlüsselrolle zur Stärkung der Innovationsdynamik im ländlichen Raum komme der Cluster-Offensive der bayerischen Staatsregierung zu. "Die bayernweite Initiative Allianz Bayern Innovativ mit den zwei Säulen Clusterpolitik und Regionalmanagement ist echte Politik für den ländlichen Raum. Stadt und Land kooperieren und profitieren in optimaler Weise. Die Cluster helfen gerade Unternehmen im ländlichen Raum, ihre Wettbewerbsfähigkeit in Partnerschaft mit anderen Unternehmen, aber auch mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen durch innovative Lösungen weiter zu steigern. Die landesweit ausgerichteten Cluster binden die mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum, die oft über keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verfügen, aktiv an das Know-how von Forschungseinrichtungen und Hochschulen an.", so Sackmann. Seit dem Start der 19 Cluster wurden über 250 Clusterveranstaltungen außerhalb der Ballungsräume durchgeführt. Die 20.000 Teilnehmer dieser Veranstaltungen machen rund 45 % der Teilnehmer aller Clusterveranstaltungen aus.

Dabei ergeben sich für die Unternehmen oftmals ganz neue Perspektiven. So führte beispielsweise der Cluster 'Neue Werkstoffe' oberfränkische Tex-tilmaschinenunternehmen mit den in Schwaben angesiedelten Unterneh-men der Carbonfasertechnik zusammen und erschloss damit für diese Branche ein neues Anwendungsfeld. "Ich rufe alle Unternehmen im Freistaat auf, intensiv von den Angeboten der Clusterplattformen Gebrauch zu machen. Das steigert die Innovationsfähigkeit und sichert die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes", erklärte Staatssekretär Sackmann abschließend.

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Pressemitteilung-Nr. 131/08




Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de//presseinfo/pressearchiv/2008/pm.html (10. 02. 2012)