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7. Symposium 'Material Innovativ' eröffnet / Bayerns Wirtschaftsministerin Müller betont Förderung von High-Tech für Mittelstand und Ländlichen Raum durch Cluster-Offensive
Müller: "Neue Materialien Fundament für Zukunft des Technologiestandorts Bayern"
MÜNCHEN Heute findet in Nürnberg bereits zum siebten Mal das Symposium 'Material Innovativ' statt. "Neue Materialien sind ein hervorragender Innovationsmotor für die bayerische Wirtschaft. Von Leichtbauwerkstoffen über innovative Kunststofflösungen und multifunktionale Materialien bis zu höchstfesten Stählen – die Entwicklung neuer Materialien beflügelt zugleich auch traditionell starke bayerische Branchen wie etwa die Automobilindustrie", betonte Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller anlässlich der Eröffnung des Symposiums.
Die Staatsregierung fördere daher unter anderem mit dem Programm 'Neue Werkstoffe' die Entwicklung neuer Materialien und deren Umsetzung in neue Produkte. Insbesondere mittelständische Unternehmen ständen dabei im Fokus. „Ein starker Mittelstand auch im High-Tech-Bereich ist das Fun-dament für die Wettbewerbsfähigkeit des Freistaats und rüstet den Technologiestandort Bayern für die Zukunft. Gerade die neuen Materialien sind hier ein Musterbeispiel", so Müller weiter.
Auch für den zukunftsweisenden Bereich der neuen Werkstoffe sei die vom Wirtschaftsministerium geförderte Cluster-Offensive dabei von großem Vorteil. Erst durch eine bessere Nutzung von Synergien und Standortfaktoren sowie die Vernetzung von Forschung und Anwendung in den Unternehmen könne das große wirtschaftliche Potenzial optimal genutzt werden. Müller: "Das Symposium 'Material Innovativ' fügt sich hervorragend in das Cluster-Konzept ein und ist ein weiterer Baustein für die bessere Vernetzung."
Die Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung liegen auf den Anwendungsbereichen Automobilbau, Maschinenbau und technische Keramik. Über 300 Teilnehmer und 39 Aussteller haben sich angemeldet, um ihre neuesten Entwicklungen vorzustellen und neue Netzwerke zu knüpfen. Darunter sind auch zahlreiche im ländlichen Raum angesiedelte Unternehmen. "Bei unserem Technologieförderprogramm Neue Werkstoffe haben 74 % der Förderempfänger ihren Sitz außerhalb der Ballungsräume. So bringen wir die Spitzentechnologie und damit auch Arbeitsplätze in den ländlichen Raum", unterstrich die Wirtschaftsministerin abschließend.
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Pressemitteilung-Nr. 141/08