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Wirtschaftsministerium fördert außeruniversitäre Forschung in der Metropolregion Nürnberg
Müller: "Zukunftsprogramm 'Bayern 2020' stärkt die außeruniversitäre Forschung in der Metropolregion Nürnberg"
MÜNCHEN / BAYREUTH Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller setzt mit 250 Mio. € für eine Innovationsoffensive zum Ausbau des Forschungs- und Technologiestandorts Bayern im Rahmen von Bayern 2020 das Startsignal für eine weitere Stärkung der Innovationskraft bayerischer Unternehmen. Die Gelder werden bayernweit bis 2011 unter anderem für den Ausbau der wirtschaftsnahen Forschung außerhalb der Universitäten sowie die Intensivierung der erfolgreich angelaufenen Cluster-Offensive der Staatsregierung ausgegeben. Müller: "Nach der High-Tech-Offensive und der Offensive Zukunft Bayern zünden wir die nächste Stufe! Die Staatsregierung stärkt Bayern im internationalen Wettbewerb als leistungsfähigen, attraktiven und erfolgreichen Wirtschafts-, Forschungs- und Hochschulstandort. Offensive Technologiepolitik bleibt Bayerns Markenzeichen. Sie ist das Fundament für gut bezahlte Arbeitsplätze und soziale Sicherheit in Bayern."
"Mit Mitteln aus dem Programm 'Bayern 2020' werden wir die außeruniversitäre Forschung in der Metropolregion Nürnberg weiter stärken. Durch den Ausbau des Fraunhofer-Institutes für Integrierte Schaltungen IIS sollen in der Region zwei neue Fraunhofer-Institute angesiedelt werden", betonte Müller. "Im Nürnberger Nordostpark ist die Errichtung eines eigenen Fraunhofer-Institutsgebäudes für rund 150 Mitarbeiter bis zum Jahr 2013 vorgesehen." Die dort bearbeiteten Themen konzentrieren sich auf den Schwerpunkt 'Lokalisation und Kommunikation'.
Am Standort Fürth des IIS wird im Entwicklungszentrum Röntgentechnik derzeit der Forschungsschwerpunkt Materialcharakterisierung mittels Röntgenstrahlung in den Bereichen Automotive und Luft- und Raumfahrt bearbeitet. Darauf aufbauend sollen zukünftig zum einen weitere Anwendungsbereiche für die Röntgenprüfung erschlossen werden, zum anderen neue zerstörungsfreie Prüftechniken etabliert und weiterentwickelt werden. Nach heutiger Planung soll bis zum Jahr 2011 ein Institutsgebäude für etwa 100 Mitarbeiter in Fürth-Atzenhof entstehen.
Ein weiterer Fokus in der Metropolregion liegt auf der Zukunftstechnologie RFID (Radio Frequency Identification), für die sich in den nächsten Jahren beträchtliche Wachstumspotentiale abzeichnen. Dieser Technologie werden als Nachfolger des aktuellen Standards Barcode sehr große zukünftige Marktpotentiale vorhergesagt. Zu diesem Thema ist der Aufbau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums mit Standorten in Fürth, Erlangen und Nürnberg geplant.
Daneben werden am zweiten Erlanger Fraunhofer-Institut, dem Institut für Systeme und Bauelementetechnologie IISB, erhebliche Investitionen in die Geräteinfrastruktur vorgenommen. Damit kann das Institut seine europaweite Ausnahmestellung in der Mikroelektronik und Mechatronik weiter ausbauen.
Das Kabinett hat am vergangenen Dienstag den Auftakt für die groß angelegte Innovationsoffensive im Rahmen von Bayern 2020 zum Ausbau des Forschungs- und Technologiestandorts Bayern beschlossen. Darüber hinaus wird die Staatsregierung auch die bislang für den Transrapid vorgesehenen Mittel aus Privatisierungserlösen für Hochtechnologieprojekte einsetzen. Weitere Maßnahmen für den Technologiestandort werden auf dem großen Innovationskongress am 10. Juli 2008 vorgestellt.
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Pressemitteilung-Nr. 80591