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Pressearchiv

05. Juni 2008
Außenwirtschaft

Wirtschaftsministerin Müller eröffnet Veranstaltung des französischen Wirtschaftsclubs in Bayern e.V.

Müller: „Weiterer Ausbau der bayerisch-französischen Wirtschaftsbeziehungen angestrebt“

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller eröffnete heute eine Veranstaltung des französischen Wirtschaftsclubs in Bayern e.V. zum Thema „ökonomische Intelligenz“ im Europäischen Patentamt in München. Müller betonte: „Frankreich ist für Bayern ein äußerst wichtiger Handelspartner. Ich begrüße deshalb sehr, dass der französische Wirtschaftsclub in Bayern diese bereits sehr enge wirtschaftliche Partnerschaft der beiden Länder durch seine Aktivitäten weiter intensivieren möchte“.

Der Freistaat eröffne Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, sich gewinnbringend zu engagieren. „Ich kann die französischen Unternehmen nur auffordern: Nutzen Sie die Potentiale, die Bayern Ihnen bietet – beteiligen Sie sich zum Beispiel an unseren Clustern. Innovation ist unsere gemeinsame Chance. Machen Sie mit – es lohnt sich!“ so Müller weiter.

Neben Müller sprachen auch May Garnier, Präsidentin des französischen Wirtschaftsclubs in Bayern e. V., Alain Julliet, ehemaliger Direktor des französischen Nachrichtendienstes der DGSE (Generaldirektion für äußere Sicherheit) und seit 2003 vom französischen Staatspräsidenten ernannten „hohen Verantwortlichen für ökonomische Intelligenz“, sowie der französische Generalkonsul Stéphane Visconti.

Der im Jahr 1985 gegründete Club steht Unternehmern, Institutionen, Wirtschaftsfachleuten, Journalisten wie auch Studenten beider Nationalitäten als Plattform offen und fördert durch regelmäßige Treffen, Firmenbesichtigungen und Vorträge zu aktuellen Wirtschaftsthemen den deutsch - französischen Austausch.

Im Jahr 2007 lag das bilaterale Handelsvolumen zwischen Frankreich und Bayern bei rund 18,6 Mrd. . Die bayerischen Ausfuhren betrugen 11,5 Mrd. , die Importe 7,1 Mrd. . Frankreich rangiert damit auf Platz 4 der wichtigen Handelspartner des Freistaates. Über 400 französische Firmen haben eine Niederlassung in Bayern, darunter die Weltkonzerne Accor, Danone und Saint-Gobain. Über 23.000 Einwohner mit französischer Staatsangehörigkeit leben im Freistaat, davon ca. 7.000 in München.
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Pressemitteilung-Nr. 806101




Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de//presseinfo/pressearchiv/2008/pm.html (10. 02. 2012)