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Förderbescheid für erstes Clusterkooperationsprojekt in Schweinfurt übergeben / Medizintechnik-Projekt wird mit 500.000 Euro unterstützt
Müller: „Mit Clusterprojektfonds geben wir Forschungs- und Entwicklungskooperationen wichtigen Schub“
MÜNCHEN Start für den neuen Clusterprojektfonds: Heute wurde in Schweinfurt der Förderbescheid für das erste geförderte Kooperationsprojekt offiziell übergeben. „Mit unserem Clusterprojektfonds unterstützen wir Forschungs- und Entwicklungsprojekte, bei denen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in den Clustern konkret zusammen-arbeiten. Die Kooperation mit Clusterpartnern gibt gerade Mittelständlern oft den entscheidenden Innovationsimpuls für neue erfolgreiche Produkte und Verfahren“, erklärt Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller. Für den Clusterprojektfonds stellt der Freistaat im Rahmen der Initiative Bayern 2020 30 Millionen Euro an Landesmitteln ergänzt um Mittel aus dem europäischen Strukturfonds zur Verfügung.
Bei dem ersten nun geförderten Clusterkooperationsprojekt, das vom Cluster Medizintechnik eingereicht wurde, geht es um die Entwicklung ei-nes innovativen Verfahrens für die Frühdiagnostik von Herzerkrankungen. Im Clusterprojekt arbeitet das Medizintechnikunternehmen Geratherm Respiratory aus Bad Kissingen mit der FH Schweinfurt eng zusammen. Daneben sind weitere Partner, wie das Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt, beteiligt. Müller: „Das Projekt ist Ergebnis der intensiven Vernetzungsarbeit des Clusters Medizintechnik und der ausgeprägten Medizin-technik-Kompetenz in Nordbayern.“ Es wird mit rund 500.000 Euro aus dem Cluster-Projektfonds gefördert.
Der Clusterprojektfonds habe laut Müller bereits eine erhebliche Mobilisie-rungswirkung für Forschungs- und Entwicklungskooperationen in den Clustern ausgelöst. „Zwischenzeitlich befinden sich 19 Vorhaben aus allen Teilen Bayerns im Antragsverfahren. Die Projekte decken ein breites The-menspektrum z.B. in den Bereichen Leistungselektronik, Werkstoffwissen-schaften oder Logistik ab. Besonders erfreulich ist, dass sich gerade Mittelständler besonders aktiv an den Clusterprojekten beteiligen“, so die Wirtschaftsministerin weiter.
Der Clusterprojektfonds ist Teil der Bayerischen ClusterOffensive, mit der die Staatsregierung die Netzwerkbildung in 19 wichtigen Kompetenzfeldern der bayerischen Wirtschaft unterstützt. Mittlerweile sind rd. 7000 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Clustern aktiv.
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Pressemitteilung-Nr. 340/08