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Bayerns Wirtschaftsministerin Müller trifft Chongqings OB Wang Hongju aus Chinas Mega-Metropole Chongqing
Müller: „Wirtschaftsboom in Westchina hat großes Potential für bayerische Unternehmen“
MÜNCHEN Anlässlich des heutigen Wirtschaftsgesprächs zwischen Vertretern der westchinesischen Mega-Metropole Chongqing und bayerischen Unternehmen empfing Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller Chongqings Oberbürgermeister Wang Hongju. „Chinas Westen macht derzeit einen riesigen wirtschaftlichen Sprung nach vorne. Die Megastadt Chongqing steht im Zentrum des Bestrebens, den Westen Chinas den boomenden Küstenstädten wie Shanghai und Beijing anzugleichen. Bayern kann sich hierbei als Musterbeispiel für erfolgreiche Regional- und Landesentwicklung präsentieren und ist mit hoch qualifizierten und technologisch führenden Unternehmen bestens aufgestellt, an diesem Boom zu partizipieren“, unterstrich Müller.
„Ich habe großes Verständnis für das Anliegen der chinesischen Regierung, gleichwertige und gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen herstellen zu wollen. Bayern hat im Bereich Landesentwicklung langjährige Erfahrungen und raumordnerische Instrumente entwickelt, mit denen sichergestellt werden konnte, dass alle Regionen Bayerns gleichmäßig am Wachstum teilhaben“, so Müller weiter. Das Verwaltungsgebiet Chongqing ist mit 32 Mio. Menschen nicht nur die größte, sondern auch die wohl am schnellsten wachsende Metropole der Welt. Entscheidend beeinflusst wird diese Entwicklung durch die Go-West-Strategie Chinas, den Westen des Landes wirtschaftlich zu erschließen.
Für die Bayerische Wirtschaftsministerin ist der Freistaat jedoch nicht nur als Politikberater ein attraktiver Partner für Chongqing. Müller: “Die Kompetenz bayerischer Unternehmen in den Hochtechnologiebereichen Maschinenbau, Elektrotechnik wie auch im Bereich Umwelttechnologie ist von großem Interesse für Chongqing, das mit dem umfangreichen Ausbau seiner Stadt vor großen wirtschaftlichen, infrastrukturellen und ökologischen Herausforderungen steht.“
Bayern unterhält mit den Provinzen Shandong und Guangdong sehr enge wirtschaftliche Beziehungen und ist seit 1997 auch mit einer eigenen bayerischen Repräsentanz in der Provinz Shandong vertreten. China ist mit einem Handelsvolumen von rund 16. Mrd. Euro im Jahr 2007 Bayerns fünftwichtigster Handelspartner weltweit und wichtigster Handelspartner in Gesamtasien.
Achtung Redaktionen:
Bilder von dem Empfang können ab heute Nachmittag, 31. Juli 2008, von unserer Bildergalerie (www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/bildergalerie/ ) abgerufen werden.
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Pressemitteilung-Nr. 370/08