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Auszeichnung als ‚Leuchtturmprojekt des Clusters Umwelttechnologie’ für LotecoTEC
Müller: „Mit innovativer Technologie Nutzen für Wirtschaft und Umwelt schaffen“
MÜNCHEN / MINTRACHING Für seinen zukunftsweisenden Ansatz wurde heute LotecoTEC als ‚Leuchtturmprojekt des Clusters Umwelttechnologie’ ausgezeichnet. „Rohstoffknappheit sowie Industrie- und Siedlungsabfälle sind große Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft. Das Projekt LotecoTEC zeigt, wie innovative Umwelttechnologien ökologische Probleme mit wirtschaftlichem Mehrwert lösen können. Ich gratuliere LotecoTec zu dieser Auszeichnung“, erklärte Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller.
Der Umweltcluster Bayern hat es sich zur Aufgabe gemacht, visionäre Technologien zu fördern. Das Prädikat ‚Leuchtturmprojekt des Umwelt¬cluster Bayern’ zeichnet ein Vorhaben aus, das einen vorbildlichen Beitrag zur Entwicklung der Umwelttechnologie in Bayern leistet und sowohl national als auch international Zeichen setzt. „Mit dem Cluster Umwelttechnolo-gie ist Bayern hervorragend aufgestellt. Er bündelt das Potential der über 2 000 bayerischen Unternehmen im Bereich Umwelttechnologie und unter-stützt die Unternehmen bei der Entwicklung und internationalen Vermarktung innovativer Produkte“, so Müller. Der Umweltcluster helfe dabei, aus Ideen erfolgreiche Produkte zu machen und liefere wichtige Informationen über Auslandsmärkte, Fördermöglichkeiten und Kooperationspartner. Im Rahmen der Allianz Bayern Innovativ fördere die Staatsregierung den Umweltcluster Bayern über fünf Jahre mit rund 1,8 Millionen Euro.
Das Projekt LotecoTEC wird vom Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Pfattertal in Mintraching geleitet und zielt darauf ab, Energie durch die Niedertemperaturkonversion von Klärschlamm zu gewinnen. In einer Pilotanlage soll eine effiziente und umweltschonende Alternative zur Entsorgung und Verwertung von Klärschlamm in industriellem Maßstab demonstriert werden.
Neben dem Zweckverband Pfattertal und der Fachhochschule Gießen - Friedberg sind am Projekt LotecoTEC fünf mittelständische Unternehmen beteiligt: die ZWT Wasser- und Abwassertechnik GmbH aus Bayreuth, die AWT Umwelttechnik Eisleben GmbH aus Eisleben, die Tonwerk Venus GmbH aus Schwarzach sowie die KEWOG Städtebau GmbH (ZREU) und das Ingenieurbüro Scharnagl aus Regensburg. Bei Vollbetrieb der Anlage sollen jährlich 1 400 Tonnen Trockenschlamm verwertet werden, die in elf Klärwerken der näheren Umgebung entstehen.
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Pressemitteilung-Nr. 490/08