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Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Hessel bei Pressekonferenz zur Luft- und Raumfahrtmesse ‚Aerospace Testing, Design and Manufacturing’
Hessel: „Bayerns weltweite Spitzenstellung in Luft- und Raumfahrt weiter ausbauen“
MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel erklärt auf der Pressekonferenz zur Messe ‚Aerospace Testing, Design and Manufacturing’, die heuer zum dritten Mal in München stattfindet: „Dass München als Standort für diese Fachmesse gewählt wurde, unterstreicht einmal mehr die herausragende Stellung des Freistaats Bayern in der Luft- und Raum-fahrtindustrie.“
In der Luft- und Raumfahrtbereich sind insgesamt weit mehr als 60 000 Personen in Bayern beschäftigt. Das jährliche Umsatzvolumen liegt bei rund 6,5 Milliarden Euro. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Luft- und Raumfahrtindustrie gehe über die reinen Umsatz- und Beschäftigtenzahlen jedoch weit hinaus. „Die Unternehmen der Branche punkten als Wachstums- und Innovationsmotoren mit einem F & E-Anteil von bis zu 19 Pro-zent am Umsatz. Damit zählen Luft- und Raumfahrt weltweit zu den strategischen Technologien“, so Hessel. Die Aerospace Testing trage weiter zur Attraktivität des Luft- und Raumfahrt- sowie Satellitennavigationsstandortes Bayern bei.
„Die wichtige Vernetzung der Industrie und Vernetzung zwischen Industrie und Forschung unterstützt die Staatsregierung mit der Clusteroffensive Allianz Bayern Innovativ. Der Verein bavAIRia wurde deshalb mit dem Management der Zwillingscluster ‚Luft- und Raumfahrt’ sowie ‚Satellitennavigation’ beauftragt. Unter seinem Vorstand Dr. Martin Haunschild hat er sich als kompetenter Partner der Wirtschaft erwiesen“, so Hessel.
Um die Forschungsinfrastruktur attraktiv zu gestalten, habe Bayern innovative Wege beschritten. So hat das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit EADS, MTU Aero Engines und Liebherr-Aerospace die Initiative ‚Bauhaus Luftfahrt’ ins Leben gerufen. Mit dieser Ideenschmiede für visionäre, unkonventionelle und überbetriebliche Forschung im Bereich der Luftfahrt sollen interdisziplinäre Forschungskooperationen zur ‚Zukunft in der Luftfahrt’ unter einem Dach angestoßen werden.
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Pressemitteilung-Nr. 174/09