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Bayerns Wirtschaftsminister Zeil und Wissenschaftsminister Heubisch zum Semesterticket in München
Zeil und Heubisch: „MVG muss Angebot nachbessern“
MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch appellieren an die Verkehrsunternehmen, ihr kürzlich vorgelegtes Angebot für das Semesterticket in München deutlich nachzubessern. Zeil und Heubisch: „Wir sind sehr
verwundert darüber, dass MVG und S-Bahn München mit ihrem aktuellen Angebot die Ergebnisse der bisher geführten Verhandlungen ignorieren. Es ist nicht akzeptabel, dass die Verkehrsunternehmen die Konditionen für die Studierenden
deutlich verschlechtern, obwohl der Freistaat mit der Zustimmung, den So-ckelbeitrag von 45 auf 75 Euro zu erhöhen, das potenzielle Risiko der Verkehrsunternehmen bereits erheblich reduziert.“
Die Studierenden sollen
laut Angebot der MVG werktags nun erst ab 19 Uhr statt ab 18 Uhr fahren dürfen. Zudem bringt die MVG mit der Staffelung der Aufpreise für die Komplettnutzung abhängig von
der Anzahl der sich beteiligenden Hochschulen eine neue Komponente ein. Das sei vor allem im Hinblick auf die Urabstimmungen der Studierenden nicht praktizierbar.
Zeil und Heubisch: „Der Freistaat
ist den Verkehrsunternehmen aufgrund der von anderen bayerischen Universitätsstädten abweichenden Situation im Münchner ÖPNV entgegengekommen. Damit haben wir das Ausfallrisiko weiter verringert. Die Einführung eines Semestertickets birgt für die Verkehrsunternehmen
nicht nur Risiken, sondern auch Gewinnchancen.“ Trotz des Entgegenkommens des Freistaats hätten sich die Verkehrsunternehmen nun rückwärts bewegt und ein Angebot vorgelegt, das offensichtlich von vornherein darauf angelegt sei, abgelehnt
zu werden. „Wir erwarten, dass die Verkehrsunternehmen das Angebot umgehend nachbessern. Gerne setzen wir uns mit dem Oberbürgermeister an den runden Tisch, um im Interesse der 80 000 Studierenden in
München eine gute Lösung zu finden,“ so die Minister abschließend.
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Pressemitteilung-Nr. 906129