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Pressearchiv

11. Dezember 2009
Technologiepolitik

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Hessel besucht Bau der dritten Technikhalle der Neue Materialien Fürth GmbH

Hessel: „Weiteres Standbein bringt neue Chancen“

MÜNCHEN / FÜRTH Nordbayerns Profil als Kompetenzzentrum für Neue Materialien wird weiter geschärft. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel hat sich heute vor Ort über den Stand der Arbeiten zum Bau der dritten Technikhalle der Neue Materialien Fürth GmbH informiert. „Mit der dritten Halle kann die Neue Materialien auch im Bereich Blechleichtbau forschen und sich ein weiteres Standbein aufbauen. Damit können wir am Standort Fürth zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen“, so Hessel.

Bund und Freistaat stellen für die neue Technikhalle und Maschinen insgesamt 7,6 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. Der neue Forschungsbereich Blechleichtbau soll seinen Betrieb in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 aufnehmen. Hessel: „Seit ihrer Einweihung vor gut acht Jahren hat sich die Neue Materialien Fürth zu einer äußerst erfolgreichen Forschungseinrichtung entwickelt. Hier werden innovative Prozesstechniken und Verfahren entwickelt, um besonders leistungsfähige Formteile aus Leichtmetallen und Kunststoffen herstellen zu können. Kunden kön-nen neue Verfahren erstmals im Großmaßstab verwirklichen.“

Die Neue Materialien tauscht sich eng mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg aus. So können auch die kleinen und mittleren Unternehmen in Nordbayern von den Forschungsergebnissen der Universität profitieren. Gleichzeitig werden Studenten und Doktoranden an die industrielle Praxis herangeführt.

Wirtschaftsstaatsekretärin Hessel unterstreicht, dass der Bau der dritten Technikhalle nicht die einzige Unterstützungsmaßnahme für das von der Quelle-Insolvenz getroffene Fürth ist. „Die Bayerische Staatsregierung hat vor knapp drei Wochen ein kraftvolles Strukturprogramm für die Region Nürnberg-Fürth beschlossen. In den nächsten fünf Jahren sollen 105 Millionen Euro investiert werden, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ein Teil davon ist die Einrichtung eines anwendungsnahen Partikelzentrums, um universitäre Forschungsergebnisse aus dem Exzellenzcluster ‚Advanced Materials’ unmittelbar für die Wirtschaft nutzbar zu machen“, betont Hessel.

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Pressemitteilung-Nr. 912314




Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de//presseinfo/pressearchiv/2009/12/pm912314.html (23. 05. 2012)