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Pressearchiv

19. Januar 2010
Verkehrspolitik / Bundesverkehrswegeplan

Bayerns Verkehrsminister Zeil fordert Bund erneut zur Aufstockung der Finanzmittel für bayerische Projekte im Bundesverkehrswegeplan

Zeil: „Bund muss deutlich nachlegen“

MÜNCHEN Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil fordert vom Bund Nachbesserungen bei der Finanzierung bayerischer Schieneninfrastrukturprojekte: „Der Bedarfsplan Schiene ist dramatisch unterfinanziert. Alleine für die dort enthaltenen bayerischen Projekte fehlen mehrere Milliarden Euro für die Umsetzung. Wir benötigen dringend mehr Bundesmittel für den Neu- und Ausbau des Eisenbahnnetzes.“

Investitionen in diesem Bereich nützten gleichermaßen den Bürgern, der deutschen Wirtschaft und der Umwelt. Die unbestritten notwendige Konsolidierung des Bundeshaushaltes dürfe nicht bei diesen wichtigen Zukunftsinvestitionen ansetzen. „Ich werde den Bundesverkehrsminister und den Bahnchef daher bei ihren Bemühungen unterstützen, zusätzliche investive Mittel für dringende Vorhaben im deutschen Bahnnetz zu akquirieren. Höchste Priorität aus bayerischer Sicht hat beispielsweise der Ausbau der Schienenstrecke München – Mühldorf – Freilassing“, so Zeil. Bereits gesichert sei dagegen die Elektrifizierung der Bahnstrecke München – Memmingen – Lindau. „Hier habe ich das Wort vom Bahnchef“, so Zeil abschließend.
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Pressemitteilung-Nr. 11/10




Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de//presseinfo/pressearchiv/2010/pm.html (10. 02. 2012)