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Innovative Projekte aus München und Nürnberg erfolgreich im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes
Zeil: „Bayerischer Doppelsieg im Spitzencluster-Wettbewerb“
MÜNCHEN / NÜRNBERG Gleich zwei bayerische Anträge gewinnen den Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums: Der Antrag ‚m4 - eine neue Dimension in der Medikamentenentwicklung’ zur personalisierten Medizin des Münchner Biotech Cluster – m4 und der Antrag ‚Exzellenzzentrum für Medizintechnik’ der Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg sind unter den fünf Gewinnern des Spitzencluster-Wettbewerbs. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil: „Ich gratuliere den beiden Cluster-Initiativen. Dieser großartige Erfolg für Wirtschaft und Wissenschaft im Freistaat zeigt die hohe Kompetenz und das Engagement der bayerischen Bewerber.“ Die Gewinner erhalten für fünf Jahre insgesamt bis zu 200 Millionen Euro, um Ideen und Konzepte in ihren Clustern zu realisie-ren.
Zeil betont: „Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat beide Anträge maßgeblich unterstützt. Das hat sich jetzt ausgezahlt. Wir erwarten von den Spitzenclustern einen weiteren Innovationsschub für Bayern. Der Biotechnologie-Standort München und der Medizintechnologie-Standort Nürnberg werden damit gestärkt.“ Für den Antrag m4 haben sich Biotechnologie- und Pharmaunternehmen, Forschungseinrichtungen und -institute der beiden Münchner Universitäten LMU und TUM sowie ihrer Universitätskliniken und des Helmholtz Zentrums München zusammengeschlossen. Koordiniert wird die Initiative m4 durch die BioM Biotech Cluster Development GmbH.
„Der Erfolg des Antrags ‚Exzellenzzentrum für Medizintechnik’ zeigt, dass die Metropolregion Nürnberg hervorragende Voraussetzungen hat, um sich als führende Modellregion für die Gesundheitsversorgung in Europa etablieren“, erklärt Wirtschaftsminister Zeil. Die Medizintechnik sei für die Metro-polregion Nürnberg eine Zukunftsbranche mit hoher Marktattraktivität bei zugleich hervorragender Standortkompetenz. „Deshalb setzen wir hier klar den Schwerpunkt für die Medizintechnik-Förderung der Bayerischen Staatsregierung“, so Zeil. Das Gewinner-Konzept will Medizintechnik, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsökonomie langfristig optimal vernetzen, um die Qualität der Gesundheitsversorgung deutlich zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken.
Mit dem Spitzencluster-Wettbewerb sollen innovative Ansätze für eine langfristige Clusterstrategie gefunden werden. Forschung und Entwicklung sollen dazu beitragen, innovative Produkte, Prozesse und Dienstleistungen schneller am Markt umzusetzen. Weitere Informationen zum Spitzencluster-Wettbewerb sind unter www.spitzencluster.de abrufbar.
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Pressemitteilung-Nr. 19/10