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Pressearchiv

28. Februar 2010
Bayerische Technologieförderung / Technologieorientierte Gründerzentren

Technologieorientierte Gründerzentren im Freistaat trotzen der Wirtschaftskrise / Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zieht positive Zwischenbilanz

Zeil: „Gründerzentren beeindrucken mit zahlreiche Ausgründungen“

MÜNCHEN Positive Zwischenbilanz für die 22 technologieorientierten Gründerzentren in Bayern: Seit den neunziger Jahren haben über 1 200 Firmen mit rund 10 000 Beschäftigten die Technologiezentren erfolgreich verlassen. Insgesamt haben die Hightech-Gründerzentren über 1 800 Existenzgründer mit ungefähr 15 000 Arbeitsplätzen auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen unterstützt. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil: „Existenzgründer und junge Unternehmen sind eine unverzichtbare Frischzellenkur für unsere Wirtschaft. Die bayerischen Technologiezentren tragen dazu bei, dass der Freistaat Gründerland Nummer Eins in Deutschland bleibt. Die zahlreichen Ausgründungen belegen eindrucksvoll, wie erfolg-reich die bayerischen Gründerzentren arbeiten.“

Gerade unter den aktuell schwierigen Marktbedingungen sei die Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen unabdingbar. Zeil: „Durch die Wirtschaftskrise haben sich die Finanzierungsmöglichkeiten von Technologiefirmen in der kostenaufwändigen Entwicklungsphase verschlechtert. Dieses bundesweite strukturelle Problem bekämpfen wir aktiv durch verschiedene Fördermaßnahmen. Der Erfolg gibt uns Recht: Trotz der derzeit schwierigen Finanzierungsbedingungen liegt die Insolvenzquote der Firmen in den Zentren nur bei unter fünf Prozent und die Zukunftseinschätzung der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer sind ‚vorsichtig optimistisch’.“

Die Zentren hätten sich in den vergangenen Jahren zu wichtigen Serviceanbietern, Netzknoten und Impulsgebern für die Technologielandschaft entwickelt. „Zurzeit forschen und entwickeln rund 600 Zentrumsfirmen mit etwa 5 000 Arbeitsplätzen in den technologieorientierten Gründerzentren auf insgesamt rund 120 000 qm hochwertiger Nutzfläche. Die durchschnittliche Belegungsquote von rund 90 Prozent ist unverändert hoch“, so Minister Zeil.

Neben den 20 branchenübergreifenden kommunalen Gründerzentren gibt es in Bayern 22 technologieorientierte Gründerzentren, die einen idealen Standort für Firmen aus verschiedenen Technologiebereichen, wie IT, Biotechnologie, Nanotechnologie, Medizintechnik, Mechatronik und Umwelttechnologie, bieten. Die Zentren wurden seit Mitte der achtziger Jahre vom Freistaat Bayern aufgebaut und gefördert.

Hinweis für die Presse: Bei Interesse kann ein Kontakt zu erfolgreichen Gründerunternehmen hergestellt werden.

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Pressemitteilung-Nr. 69/10




Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de//presseinfo/pressearchiv/2010/02/pm69.html (22. 05. 2012)