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Pressearchiv

18. März 2010
Technologiepolitik

Zwei Millionen Euro für neues Sensorik-Applikationszentrum in Regensburg

Hessel: „Innovationen aus der Forschung für die Wirtschaft nutzen“

MÜNCHEN / REGENSBURG Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel gibt den Startschuss für das neue Sensorik-Applikationszentrum an der Hochschule Regensburg. Hessel: „Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt den Aufbau des Applikationszentrums mit zwei Millionen Euro. Es soll den Unternehmen der Region dabei unter die Arme greifen, innovative Ideen schneller in konkurrenzfähige Produkte umzusetzen.“ Auf dem Gebiet der Sensorik verkörpere das Applikationszentrum das Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft.

Das Applikationszentrum wird von der Universität Regensburg und der Hochschule Regensburg gemeinsam betrieben. „Damit schaffen wir eine Schnittstelle zwischen den einzelnen Fakultäten von Hochschule und Universität, vor allem in der Elektro-, Mikrosystem- und Informationstechnik. So können wir das vorhandene Know-how im Bereich der Sensorik optimal bündeln“, so Hessel.

Das Applikationszentrum biete Unternehmen eine Plattform, auf der sie gemeinsam mit Wissenschaftlern Kooperationsprojekte im Bereich der Sensorik durchführen können. „Dies kommt vor allem mittelständischen Unternehmen zu Gute, die häufig nicht über so viel Expertise und die Ausrüstung verfügen, um Forschungs- und Entwicklungsprojekte eigenständig zu verwirklichen. Ihnen erleichtern wir den Zugang zur Forschungsinfrastruktur der Hochschulen wesentlich“, erklärt Hessel.

Bayern nimmt bundesweit eine Spitzenposition im Bereich der Sensorik ein. Fast ein Viertel aller deutschen Unternehmen mit dieser Spezialisierung ist in Bayern ansässig. Darüber hinaus hat das Cluster Sensorik seinen Sitz in Regensburg. Sensoren werden heute in vielen Geräten des täglichen Bedarfs eingesetzt, etwa in der Medizintechnik oder in Automobilen, zum Beispiel als Beschleunigungssensoren für Airbags.
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Pressemitteilung-Nr. 103055




Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de//presseinfo/pressearchiv/2010/pm.html (10. 02. 2012)