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Neubau eines innovativen Forschungsgebäudes für das Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE) in Würzburg
Zeil: „Wichtiger Schritt für Energieeffizienz-Forschung in Bayern“
MÜNCHEN / WÜRZBURG Am ZAE-Standort Würzburg unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium den Neubau eines innovativen Forschungsgebäudes mit voraussichtlich knapp vier Millionen Euro. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil: „Wir wollen damit die angewandte Energieforschung in Bayern weiter ausbauen. Gerade in der Energieeffizienz bei Gebäuden gibt es ein enormes Steigerungspotenzial. Mit dem Neubau entsteht in der Region Würzburg ein Leuchtturmprojekt als Beispiel für das energieoptimierte Bauen der Zukunft. Ich freue mich besonders, dass dieses Projekt im Landtag fraktionsübergreifend große Unterstützung findet. Vor allem die unterfränkischen Landtagsabgeordneten, Günther Felbinger, Volker Halbleib, Karsten Klein, Thomas Mütze und Peter Winter haben das Projekt mit großen Engagement vorangetrieben.“
Das ZAE arbeitet auf dem Gebiet der Energieeffizienz eng mit regionalen Partnern zusammen und fördert den Technologietransfer intensiv. „In dem neuen Demonstrationsgebäude werden die Forscher des ZAE ihre Kompetenzen ausbauen und innovativen Ansätze verwirklichen. Regionale Unternehmen können sich hier an den neuesten Erkenntnissen der Energieforschung unmittelbar beteiligen und neue Technologien verwerten“, so Zeil.
Der Neubau unter dem Projektnamen DEENIF (Demonstration von Ener-gieeffizienz und des Einsatzes erneuerbarer Energieträger am Neubau eines innovativen Forschungsgebäudes) soll innovative Technologien für die effiziente Nutzung der Solarenergie, Wärmespeicherung, hocheffiziente Dämmung und Lichtnutzung integrieren. Die Gesamtkosten des Neubaus betragen etwa 10,5 Millionen Euro.
Das Bayerische Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE) betreibt an den Standorten Würzburg, Erlangen und Garching seit 1991 angewandte Energieforschung. Es entwickelt energiesparende Konzepte, Techniken und Anlagen und erschließt regenerativer Energiequellen, vor allem im Bereich Solarenergie. Zudem verknüpft es Materialforschung, Komponentenentwicklung und Systemoptimierung. Das ZAE wurde vom Bayerischen Wirtschaftsministerium insgesamt mit rund 51 Millionen Euro gefördert.
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Pressemitteilung-Nr. 10490